Der Heimverein des Bundes Neudeutschland stellt den Antrag für eine ABM für das Projekt „Schülercafé“. Damit sind die personalen Rahmenbedingungen für das Projekt geschaffen
1. August 1987
Die ABM-Stelle wird besetzt.
September 1987
Gründung der KSJ-Initiative SchülerCafé Ost (INI)
8. Oktober 1987
Antrag auf Unterstützung des Projekts „Schülercafé-Ost“ der KSJ beim Ortsbeirat 4 (Ostend / Bornheim) in Frankfurt.
16. Oktober 1987
Erstes Treffen der INI.
20. Oktober 1987
Der Ortsbeirat erklärt das Projekt Schülercafé mehrheitlich für förderungswürdig.
November 1987
Gespräche mit dem Jugendamt der Stadt Frankfurt über Dauerförderung des Projektes und die Anerkennung als „Haus der offenen Tür“
17. November 1987
Beginn der Verhandlungen mit dem Dezernat Jugend des Bischöflichen Ordinariats Limburg. Ziele: Projektförderung (Sachmittel) und Dauerförderung (Personalmittel).
Dezember 1987
Anfrage nach Unterstützung bei der Raumsuche an das Stadtplanungsamt. MitarbeiterInnen des Stadtplanungsamtes und des Sanierungsbüros Ostend treffen sich mit der Café-INI.
Jan./Februar 1988
Der Gemeinnützige Heimverein (Trägerverein des Café Cafés) und die KMF-Region Hessen (Gemeinschaft katholischer Männer und Frauen) stellen einen finanziellen Grundstock für das Projekt zur Verfügung Das Dezernat des bischöflichen Ordinariates Limburg stellt über den Etat „Dezentrale Schülerarbeit“ ebenfalls Projektmittel (Sachmittel) zur Verfügung.
Antrag auf Projektförderung bei der „Kommission der Europäischen Gemeinschaft; Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Bildung“. Der Antrag hat Erfolg.
3. März 1988
Antrag der KSJ und ihres Fördervereins (Gem. Heimverein) auf Anerkennung als freier Träger von Jugendhilfe in Frankfurt. (Voraussetzung für eine Dauerfinanzierung).
April 1988
Bewerbung um die Räume im Erdgeschoß der städtischen Liegenschaft Zobelstraße 9 im Frankfurter Ostend. Unterstützung bei der Bewerbung um diese Räume durch den katholischen Stadtdekan von Frankfurt. Ebenfalls Unterstützung des Stadtdekans bei der Erlangung einer Umbaugenehmigung für die Räume in der Zobelstraße. Unterstützung auch vom Jugendamt Frankfurt.
1. Juli 1988
Mietbeginn in der Zobelstraße 9 EG.
Beginn des Innenausbaus und der Renovierung.
August 1988
Antrag auf Heimbaumittel bei der Stadt Frankfurt (Zuschuß zum Umbau). Der Antrag hat Erfolg.
18. August 1988
Verhängung eines Baustopps durch die Bauaufsichtsbehörde, weil ohne Genehmigung (Nutzungsänderung) mit den Umbauarbeiten begonnen worden war.
28. August 1988
Antrag auf Nutzungsänderung(Umwandlung von Büroräumen in einen SchülerInnentreffpunkt) der Räume in der Zobelstraße 9 EG.
Okt./Nov. 1988
Wiederholte Intervention bei allen mit dem Bauantrag befassten Stellen wie Bauaufsicht, Ordnungsamt, Gewerbeamt.
6. Dezember 1988
Anhörung durch den Sachausschuß Jugend des Jugendwohlfahrtsausschusses Frankfurt bezüglich des Antrages auf Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe.
Jan./Februar 1989
Verhandlungen mit dem Dezernat Jugend des Bischöflichen Ordinariats um eine Projektstelle (befristete Personalstelle) zur Leitung des SchülerInnentreffpunktes
Februar 1989
Genehmigung des Bauantrages
3. März
Eröffnung des Cafés. Erste Einnahmen durch Verkauf
April 1989
Projektstelle wird vom Dezernat Jugend des Bischöflichen Ordinariats Limburg zum 1.8.1989 genehmigt.
Antrag beim Hessischen Jugendring auf Fördermittel als Modellprojekt. Antrag hat Erfolg.
Trotzdem: Erste Finanzierungslücken zeigen sich.
Mai 1989
Antrag auf Förderung als „Haus der offenen Tür“ bei der Stadt Frankfurt.
1. August 1989
Nach Ablauf der ABM des Heimvereins wird der Projektleiter als Projektmitarbeiter der Dezernates Jugend Limburg weiterbeschäftigt (befristete Personalstelle zur Leitung des Cafés).
21. November 1989
Anerkennung als freier Träger von Jugendhilfe und als Haus der offenen Tür wird ausgesprochen
Januar 1990
Das Café Müller wird in die Arbeitsgemeinschaft Frankfurter Jugendhäuser in freier Trägerschaft (AfJ) aufgenommen
Sommer 1990
Die Projektstelle wird vom Heimverein übernommen und in eine unbefristete Regelstelle umgewandelt. Damit ist das Café Müller von der Projektphase in einen Regelbetrieb übergegangen.